Wer sollte von unseren Mitarbeitern ein „Chef“ sein können?

Unternehmensnachfolge in Österreich

Ist in der Nachfolge vorab kein Familienmitglied bereit die Verantwortung der operativen Geschäftsführung anzutreten, gilt es andere Lösungswege zu suchen. Meistens ist seitens der Eigentümerfamilie ein Bestreben und Interesse vorhanden, zumindest mehrheitlich das Unternehmen im Eigentum der Familie zu behalten.

In derartigen Fällen ist es von Bedeutung den „Kreis“ der möglichen Nachfolger für eine Geschäftsführung weiter zu ziehen. Nachdem die bisherigen Eigentümer und oftmals Gründer des Betriebes ihre Mitarbeiterschar sehr gut kennen und einschätzen können, gilt es mit Hilfe diverse Fragenstellung eventuelle Potentiale zu entdecken. Bezogen den künftigen Aufgaben und Verantwortungen werden die Mitarbeiter gescannt, welche tieferen Fähigkeiten und Talente noch im Verborgenen liegen. Meist sind es leitende Positionen im Vereinsleben, wie Obmannschaft, Kassier, Kapellmeister, Feuerwehrhauptmann, Fußballtrainer u.v.m. ein guter Hinweis, dass diese Person bereit ist Verantwortung zu übernehmen.


Wurde in den ersten Schritten dieser Analyse etwaiges Potential erkannt, wird dieses in diversen Einzelgesprächen mit den jeweiligen Personen konkret angesprochen und vertieft. Aus der Erfahrung fühlen sich die Mitarbeitenden sodann meist zwar geehrt und geschätzt, sind jedoch noch vorsichtig zurückhaltend mit einer Zusage für Übernahme bevorstehender Verantwortungen. Gemeinsam kann es Gelingen diese Menschen von der neuen Aufgabe im Unternehmen zu überzeugen, weiterzubilden und ‚fit zu machen‘, um so dem Betrieb einen Fortbestand mit vertrauten Führungspersönlichkeiten zu ermöglichen.

Post teilen auf: